WordPress Audit: Der Scan zeigt, was Sie ändern müssen – und prüft danach, ob es behoben ist
Die meisten Audit-Tools liefern eine Punktzahl und lassen Sie damit allein. Dieses geht zwei Schritte weiter: Für jedes gefundene Problem nennt es das WordPress-Plugin oder die Einstellung, die Sie ändern müssen, und nach der Korrektur scannen Sie erneut, um zu belegen, dass es behoben ist. URL eingeben, das Audit startet sofort.
Erst das Audit, dann die Lektüre
Geben Sie die URL Ihrer WordPress-Website ein. Die Engine führt bis zu 81 Prüfungen in sechs Bereichen durch und liefert eine Punktzahl pro Bereich sowie die fünf Korrekturen, die zuerst anstehen, nach Schweregrad sortiert. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Nichts zu installieren, kein Zugang zu Ihrem Dashboard. Die Engine liest Ihre Website von außen, so wie Googlebot.
Ihre letzten Audits
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Kurz gesagt: Ein WordPress Audit prüft eine Seite in sechs Bereichen – Performance, SEO, Sicherheit, WordPress-Einstellungen, Barrierefreiheit und Best Practices – und bewertet jeden mit bis zu 100 Punkten. Der automatische Teil dauert weniger als eine Minute. Die Punktzahl ist aber nur ein Thermometer: Was Ihre Besucherzahlen und Ihre Angriffsfläche verändert, ist die Korrektur der nicht bestandenen Prüfungen in der richtigen Reihenfolge, mit dem richtigen Plugin oder der richtigen Einstellung, und danach ein erneuter Scan zur Kontrolle. Diese Seite liefert beides: die Diagnose und den genauen Handgriff, der das Problem behebt.
„WordPress Audit“: was Sie davon erwarten sollten
Wer „WordPress Audit“, „WordPress Website analysieren“ oder „WordPress Sicherheitscheck“ sucht, braucht meist keine Definition. Sie wollen wissen, was auf Ihrer Website nicht stimmt, und vor allem, was Sie als Nächstes tun. Viele Ratgeber zum Thema beantworten die erste Hälfte und lassen die zweite aus.
Sie liefern lange Checklisten und Ratschläge, die stimmen, aber allgemein bleiben – „optimieren Sie Ihre Bilder“, „installieren Sie ein Cache-Plugin“ – und hören dort auf. Sie schließen den Tab und wissen, worauf Sie achten sollten, aber nicht, was bei Ihnen kaputt ist und wie Sie es genau beheben. Diese Lücke schließt diese Seite. „Optimieren Sie Ihre Bilder“ hilft nicht weiter. „Wählen Sie in Imagify WebP als Next-Gen-Format, aktivieren Sie Display images in Next-Gen format on the site und scannen Sie danach erneut“ schon.
Die Schleife hat drei Schritte, und genau darum geht es auf dieser Seite:
- Diagnose – der Scan findet die Probleme und sortiert sie nach Schweregrad.
- Korrektur – für jedes Problem das genaue WordPress-Plugin oder die Einstellung, die Sie ändern.
- Nachweis – ein erneuter Scan, der die Punktzahl vorher und nachher zeigt. Ohne ihn wissen Sie nie, ob Sie das Problem behoben oder nur verschoben haben.
Was der Scan prüft, und ein schneller Erfolg in jedem Bereich
Sechs Bereiche. Das kostenlose Audit liefert die Punktzahl für jeden davon und die fünf vorrangigen Korrekturen. Für jeden Bereich steht hier eine häufige Korrektur mit großer Wirkung bei wenig Aufwand – die Sorte, die Sie an einem Wochenende erledigen.
| Bereich | Was er prüft | Typischer schneller Erfolg (große Wirkung, wenig Aufwand) |
|---|---|---|
| Performance 15 Prüfungen | Antwortzeit des Servers (TTFB), HTML-Größe, Komprimierung, Browser-Cache-Header, Bildformate, verzögertes Laden, Bildabmessungen, blockierendes CSS und JavaScript, Skripte von Drittanbietern, DOM-Größe | Seiten-Cache aktivieren und Bilder als WebP ausliefern |
| SEO 15 Prüfungen | Title, Meta-Description, H1 und Überschriftenstruktur, Canonical, robots.txt, XML-Sitemap, Meta-Robots, strukturierte Daten, Open Graph, Viewport, hreflang | Ein vergessenes noindex unter Einstellungen › Lesen entfernen |
| Sicherheit 11 Prüfungen | HTTPS, HSTS, Sicherheits-Header, sichtbare Server-Versionen, offen erreichbare sensible Dateien, XML-RPC, Verzeichnisauflistung, Auslesen der Autorennamen | Die Verzeichnisauflistung mit Options -Indexes abschalten |
| WordPress 17 Prüfungen, nur wenn WordPress erkannt wird | Sichtbare Version, Theme, Plugins, Seiten-Cache, SEO-Plugin, REST-API und sichtbare Benutzerkonten, Emoji-Skript, jQuery, Heartbeat, Pagebuilder | Verhindern, dass die REST-API Ihre Benutzerkonten auflistet |
| Barrierefreiheit 11 Prüfungen | Alternativtexte, Linktexte, Beschriftung von Formularfeldern, Sprunglink, Landmarks, Fokus-Stile, ARIA, Tabulatorreihenfolge; Kontrast und Tippflächen werden zur manuellen Prüfung gemeldet | Das Feld Alternativtext der Inhaltsbilder in der Mediathek ausfüllen |
| Best Practices 12 Prüfungen | Doctype, Zeichensatz, Favicon, nicht erreichbare CSS- oder JavaScript-Dateien, gemischte Inhalte, veraltete Elemente, Preconnect, Manifest, HTTP/2 | http://-Adressen von Ressourcen auf einer HTTPS-Website ersetzen (gemischte Inhalte) |
Viele Audits hören bei einer solchen Liste auf. Der Rest dieser Seite geht weiter: der genaue Handgriff in WordPress, Problem für Problem.
Wie die Punktzahl berechnet wird, und was sie nicht verrät
Die Frage kommt jedes Mal – woher kommt diese Zahl? –, deshalb hier die vollständige Antwort.
Jeder Bereich startet mit 100 Punkten. Jede Prüfung mit Warnung oder Fehler zieht eine feste Punktzahl ab, die im Code der Engine steht. Eine Warnung kostet 3 bis 20 Punkte: meist zwischen 3 und 8, eine langsame Serverantwort ist mit 12 oder 20 die Ausnahme. Ein Fehler kostet 8 bis 30. Reine Informationen kosten nichts, mit Ausnahme von drei kleineren Sicherheits-Headern, deren Fehlen je 2 oder 3 Punkte kostet. Ein Bereich fällt nie unter 0. Die Gesamtpunktzahl ist der gerundete Durchschnitt der Bereiche. Läuft die Website nicht mit WordPress, entfällt der WordPress-Bereich, und der Durchschnitt wird aus fünf Bereichen gebildet.
Konkret: Hinter einer Gesamtpunktzahl von 71 können ein Bereich mit 100 und ein anderer mit 30 Punkten stecken. Genau das zeigt das echte Beispiel weiter unten. Die Gesamtpunktzahl beruhigt oder beunruhigt; die Punktzahlen der Bereiche zeigen, wo Sie ansetzen müssen.
Eine Punktzahl ist kein Google-Ranking
Keine Punktzahl bis 100 – weder unsere noch die von PageSpeed Insights – ist ein Rankingfaktor. Die Core Web Vitals von Google sind Schwellenwerte, gemessen bei echten Besuchern: Das größte Inhaltselement sollte innerhalb von 2,5 Sekunden erscheinen (LCP), die Seite sollte innerhalb von 200 Millisekunden auf Interaktionen reagieren (INP), und die Layoutverschiebung sollte höchstens 0,1 betragen (CLS), jeweils gemessen am 75. Perzentil der Seitenaufrufe, laut web.dev. Wer von 82 auf 87 Punkte kommt, indem er Warnungen poliert, gewinnt in der Suche nichts. Eine behobene Indexierungssperre dagegen kann viel bewirken.
Core Web Vitals: Dafür ist PageSpeed Insights da
Wichtig, bevor Sie Ihr Ergebnis lesen: Dieser Scan misst die Core Web Vitals nicht. Er liest Ihr HTML und die Antworten Ihres Servers, ohne die Seite in einem Browser darzustellen, und hat deshalb keine LCP-, INP- oder CLS-Werte. Was er misst, sind die typischen WordPress-Ursachen schlechter Werte: langsame Serverantwort, Bilder ohne Abmessungen, blockierendes CSS und JavaScript, schwerer Code von Drittanbietern. Die Werte selbst liefert PageSpeed Insights: Laborwerte und, wenn Google genug Daten zu Ihrer Seite hat, Felddaten echter Besucher aus dem Chrome UX Report. Ist Ihre Website in der Google Search Console bestätigt, fasst dort der Core-Web-Vitals-Bericht Ihre URLs nach Status zusammen.
Was ein externes Audit sieht, und was nicht
Die Engine liest Ihre Website von außen, ohne Zugang zum Dashboard. Das ist eine bewusste Entscheidung – nichts zu installieren, nichts zu verbinden –, und sie hat einen Preis, den man offen benennen sollte.
| Von außen sichtbar (dieser Scan) | Ohne Zugang zu Ihrem WordPress unsichtbar |
|---|---|
| Antwortzeit des Servers, HTML-Größe, Komprimierung, Bildformate, blockierende Skripte | Die genaue WordPress-Version (der Scan sieht sie nur, wenn sie im Quellcode oder im RSS-Feed durchsickert) |
| Hinweise auf einen Seiten-Cache, erreichbares XML-RPC, von der REST-API aufgelistete Benutzerkonten | Ihre vollständige Plugin-Liste und deren Update-Stand (ein Plugin, das im Frontend nichts lädt, hinterlässt keine Spur) |
| Title, Meta-Description, H1, Canonical, Sitemap, robots.txt, JSON-LD, hreflang | Eine aufgeblähte Datenbank (automatisch geladene wp_options, Beitragsrevisionen) |
| Sicherheits-Header, HTTPS, erreichbare sensible Dateien | Schwache Passwörter, Benutzerrollen, defekte Cronjobs, bereits eingeschleuste Schadsoftware |
Anders gesagt: Der Scanner sieht, was Googlebot und ein Angreifer sehen – und genau das kostet Sie Rankings oder macht Sie angreifbar. Was er nicht sieht, braucht Ihren eigenen Blick ins Dashboard oder ein serverseitiges Sicherheits-Plugin wie Wordfence. Hängt ein Punkt vom Admin-Zugang ab, steht das hier, statt die Zahl der Prüfungen aufzublähen.
Die siebte Ebene, die kaum ein Audit prüft: ob KI-Assistenten Sie finden und zitieren
Ein Teil Ihrer Besucher kommt heute über eine Antwort von ChatGPT, Claude, Perplexity oder Google statt über eine Liste von Links. In Deutschland blendet Google seit dem 26. März 2025 KI-Übersichten in die Suchergebnisse ein. In solchen Antworten zitiert zu werden, nennt man manchmal GEO (Generative Engine Optimization), und die meisten WordPress Audits schauen sich das noch nicht an.
Offen gesagt: Von den Punkten unten prüft die Engine nur hreflang automatisch (SEO-Bereich). Die robots.txt-Prüfung schlägt nur Alarm, wenn die ganze Website für alle Bots oder für Googlebot gesperrt ist; eine Sperre gegen KI-Crawler lässt sie in Ruhe, weil sie eine bewusste Entscheidung sein kann. Den Rest prüfen Sie in jeweils etwa dreißig Sekunden selbst. So geht es, mit dem genauen Befehl.
| Punkt | So prüfen Sie | Was Sie sehen wollen |
|---|---|---|
| Zugriff der KI-Crawler OpenAI, Anthropic und Google trennen jeweils Training und Suche. Wer GPTBot oder ClaudeBot sperrt, schließt seine Inhalte vom Training der Modelle aus, nicht von den Suchantworten in ChatGPT oder Claude; eine Sperre von OAI-SearchBot oder Claude-SearchBot nimmt Sie dagegen aus diesen Antworten heraus. Google-Extended betrifft Training und Grounding von Gemini, nicht die Google-Suche. |
curl -s https://ihre-website.de/robots.txt und nach OAI-SearchBot, GPTBot, Claude-SearchBot, ClaudeBot, PerplexityBot, Google-Extended suchen |
Kein Disallow: / für die Such-Crawler (OAI-SearchBot, Claude-SearchBot, PerplexityBot), wenn Sie zitiert werden wollen |
Datei llms.txtEin Vorschlag, den Jeremy Howard im September 2024 veröffentlicht hat: eine Markdown-Zusammenfassung Ihrer Website für Sprachmodelle, im Stammverzeichnis abgelegt. Kein offizieller Standard. |
curl -I https://ihre-website.de/llms.txt |
Wenn Sie eine veröffentlichen: ein 200 statt eines 404, mit Ihren wichtigsten Seiten |
| E-E-A-T-Signale Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit: die Begriffe, mit denen die Richtlinien für Googles Quality Rater eine Seite bewerten. |
Öffnen Sie einen Artikel: sichtbarer Autorenname, verlinkte Autorenseite, Veröffentlichungs- und Aktualisierungsdatum, Links zu Quellen | Ein echter, namentlich genannter Autor, nicht „admin“ |
| hreflang | auto vom Scan geprüft (hreflang, SEO-Bereich) |
Angegeben und stimmig, wenn die Website mehrere Sprachen oder Länder anspricht |
Rollen der Crawler laut Dokumentation von OpenAI, Anthropic, Perplexity und Google; laut Google hat Google-Extended keinen Einfluss darauf, ob eine Website in der Google-Suche erscheint. Der Vorschlag für llms.txt steht auf llmstxt.org.
Ein Wort zu WordPress: Das SEO-Plugin, das Sie schon nutzen – Yoast SEO, Rank Math, SEOPress –, gibt strukturierte Daten und Datumsangaben aus; Autorenzeile und Autorenseite kommen aus Ihrem Theme. Eine llms.txt gehört ins Stammverzeichnis der Website: eine Textdatei, mehr nicht. Den Zugriff der Crawler regeln Sie in der virtuellen robots.txt, die WordPress erzeugt, oder im robots.txt-Editor Ihres SEO-Plugins.
Der WordPress-Maßnahmenplan: was Sie genau ändern
Hier unterscheidet sich diese Seite von den anderen. Ein Scanner, der „verbessern Sie Ihre TTFB“ sagt, lässt Sie zwei Stunden suchen. Hier steht für häufige Fehler der konkrete Handgriff – das Plugin, die Option, die Einstellung. Die Kennungen in Codeschrift sind die IDs der Prüfungen im Bericht, damit Sie jede Zeile Ihrem Scan zuordnen können; der Punktabzug stammt direkt aus dem Code der Engine.
Die letzte Spalte ist meine eigene Einschätzung, ausdrücklich als solche: eine Schätzung von Aufwand und Nutzen aus Korrekturen an unseren eigenen Websites, kein Wert aus der Engine. Sie hilft bei der Entscheidung, wenn alles rot ist: zuerst, was zehn Minuten dauert und viel bringt; an einem ruhigen Tag dann, was zwei Stunden kostet und die Website härtet, ohne die Punktzahl stark zu bewegen.
| Problem im Scan | Die genaue Korrektur in WordPress | Aufwand · geschätzter Nutzen |
|---|---|---|
Bilder in JPEG/PNGimage_format Fehler, −14 | Imagify: in den Einstellungen WebP als Next-Gen-Format wählen, Display images in Next-Gen format on the site aktivieren (beide Optionen sind in Imagify nicht übersetzt) und dann die Mengen-Optimierung der Mediathek starten. ShortPixel oder Converter for Media erledigen dasselbe. | Etwa 15 Minuten Einrichtung, danach läuft die Konvertierung von selbst · großer Nutzen beim Seitengewicht |
Kein Seiten-Cachewp_cache Fehler, −15 (WordPress-Bereich)„Nicht erkannt“ heißt: Kein Plugin-Ordner, kein Header und kein HTML-Kommentar hat einen Cache verraten; ein Cache beim Hoster, der keine Spur hinterlässt, kann übersehen werden. | Auf einem LiteSpeed-Server LiteSpeed Cache installieren und Cache aktivieren einschalten. Sonst WP Rocket: Das Plugin schaltet den Seiten-Cache selbst ein, sobald es aktiviert ist. | Etwa 10 Minuten · großer Nutzen bei der Antwortzeit des Servers |
Langsame Serverantwortttfb über 600 ms: −12, −20 oder −30 | In dieser Reihenfolge: auf PHP 8.3 oder neuer wechseln (die Version, die WordPress.org empfiehlt) und OPcache bei Ihrem Hoster aktivieren; Redis Object Cache installieren, wenn Ihr Hoster einen Redis-Server anbietet; als letzter Schritt ein überlastetes Shared Hosting verlassen. | Von 15 Minuten (PHP-Wechsel) bis zu einem halben Tag (Wechsel des Hosters) · großer Nutzen, sehr unterschiedlicher Aufwand |
Blockierendes CSS und JavaScriptcss_blocking bis −10, js_blocking bis −15 | WP Rocket › Datei-Optimierung: CSS-Darstellung optimieren für die Stylesheets, JavaScript verzögert laden für die Skripte. Prüfen Sie Ihre Seiten danach: Diese Optionen legen manchmal einen Slider oder ein Menü lahm. | Etwa 10 Minuten plus 20 Minuten Sichtkontrolle · mittlerer bis großer Nutzen, auf Fehler achten |
Bilder ohne width/heightimg_dimensions bis −10, Ihr wichtigster Hebel gegen Layoutverschiebungen | Seit WordPress 5.5 ergänzt WordPress fehlende Breiten- und Höhenangaben bei Bildern im Beitragsinhalt. Fehlen sie trotzdem, stammt das Bild aus dem Theme oder einem Pagebuilder: Passen Sie das Template so an, dass es wp_get_attachment_image() nutzt, das beide Attribute ausgibt. | 20 Minuten bis einige Stunden, je nach Theme · großer Nutzen für ein stabiles Layout |
Von der REST-API aufgelistete Benutzerkontenwp_users_api Fehler, −10 (WordPress-Bereich) | Wordfence › Firewall › Alle Firewall-Optionen › Brute Force: die Option Verhindere, dass Benutzernamen durch ‚/?author=N‘-Scans, die oEmbed-API, die WordPress-REST-API und WordPress-XML-Sitemaps ermittelt werden können aktivieren; sie behebt auch user_enum. Oder die Routen /wp/v2/users für nicht angemeldete Besucher mit einem rest_endpoints-Filter entfernen. Prüfen Sie vorher, ob ein Plugin diesen Endpunkt braucht. | Etwa 5 Minuten, ein Häkchen · klarer Sicherheitsgewinn |
XML-RPC erreichbarxmlrpc Warnung, −5 | Wenn nichts auf Ihrer Website XML-RPC nutzt (Jetpack ist die übliche Ausnahme): das Plugin Disable XML-RPC-API oder eine Serverregel, die den Zugriff auf xmlrpc.php sperrt. | Etwa 5 Minuten · mittlerer Sicherheitsgewinn; vorher prüfen, dass nichts von XML-RPC abhängt |
WordPress-Version sichtbarwp_version Warnung, −5 | Die Engine liest das Meta-Tag generator und, falls es fehlt, Ihren RSS-Feed. remove_action('wp_head', 'wp_generator'); verbirgt nur das Meta-Tag; add_filter('the_generator', '__return_empty_string'); in der functions.php eines Child-Themes deckt beides ab. | Etwa 5 Minuten · geringer Nutzen: kosmetische Härtung, keine Sicherheitslücke an sich |
Keine Content-Security-Policyheader_content_security_policy, −8 | Als HTTP-Header auf dem Server setzen (Nginx, Apache) oder mit dem Plugin HTTP Headers. Beginnen Sie mit Content-Security-Policy-Report-Only, damit beim Feinschliff nichts kaputtgeht; die Prüfung gilt erst als bestanden, wenn der verbindliche Header Content-Security-Policy gesetzt ist. | 1 bis 2 Stunden im Report-Only-Modus · echter, aber anspruchsvoller Sicherheitsgewinn, zuerst für sensible Websites |
Seite von der Indexierung ausgeschlossenmeta_robots Fehler, −20 | Einstellungen › Lesen: das Häkchen bei Suchmaschinen davon abraten, diese Website zu indexieren entfernen. Ist es bereits entfernt, suchen Sie in Ihrem SEO-Plugin nach einer noindex-Einstellung für diese Seite. | 2 Minuten · entscheidender Nutzen, wenn die Seite ranken soll |
Der vollständige Bericht für 9,90 € geht alle 81 Prüfungen mit Messwert und Empfehlung durch, dazu der PDF-Export. Das kostenlose Audit liefert die fünf vorrangigen Korrekturen: oft genug für ein erstes Wochenende. Die Reihenfolge, der ich auf unseren eigenen Websites folge: Seiten-Cache und WebP am Samstagvormittag (großer Nutzen, wenig Aufwand), direkt danach die Benutzerliste der REST-API, und blockierendes CSS und JavaScript dann, wenn Zeit bleibt, die Seiten erneut zu testen.
So sieht das Ergebnis bei einer echten Website aus
Statt eines geschönten Screenshots hier der echte Scan von mythologiste.com vom 13. September 2026, einem WooCommerce-Shop, den wir selbst betreiben. Seine Schwächen sind unsere, und ich werde sie nicht schönreden.
- Best Practices100
- SEO93
- Barrierefreiheit77
- WordPress76
- Sicherheit50
- Performance30
| Prüfung | Status | Korrektur in WordPress |
|---|---|---|
| Antwortzeit des Servers (TTFB) | Fehler | 4.777 ms bei diesem Abruf → Seiten-Cache prüfen, dann Redis Object Cache |
| Blockierendes CSS | Fehler | 17 CSS-Dateien → WP Rocket, CSS-Darstellung optimieren |
| Blockierende Skripte | Fehler | 13 Skripte → WP Rocket, JavaScript verzögert laden |
| Benutzer über die REST-API sichtbar | Fehler | 1 Konto sichtbar → Endpunkt users sperren |
| Linktexte | Fehler | 5 Links ohne Text → sichtbaren Text oder aria-label ergänzen |
| WordPress-Version | Warnung | 6.8.8 sichtbar → generator leeren |
Entscheidend ist der Kontrast: 93/100 bei SEO, 30/100 bei der Performance, dieselbe Website, derselbe Moment. Bis auf einen zu langen Title und eine zu lange Meta-Description ist die Seite bei SEO ohne Befund. Über Performance oder Sicherheit sagt das nichts, denn ein SEO-Plugin schaut sich diese Bereiche nicht an. Ein verbreitetes Missverständnis unter WordPress-Betreibern: „Ich habe Yoast, also ist meine Website in Ordnung.“
Der Nachweis: nach jeder Korrektur erneut scannen
Korrigieren ohne Kontrolle heißt blind arbeiten. Ein echtes Beispiel: Auf mythologiste.com hat im Juli 2026 das Einschalten des Seiten-Caches, das die Antwortzeit senken sollte, nebenbei das native Lazy Loading von WordPress abgeschaltet. Die Performance-Punktzahl stieg in einer Zeile, und in einer anderen tauchte ein neuer Fehler auf. Ohne erneuten Scan hätten wir es nie bemerkt.
Die Methode ist schlicht und zuverlässig:
- Notieren Sie Ihre Ausgangspunktzahl pro Bereich (das kostenlose Audit genügt).
- Beheben Sie ein Problem nach dem anderen, zuerst die Fehler.
- Scannen Sie dieselbe URL erneut. Hat sich die Punktzahl in die richtige Richtung bewegt? Behalten Sie die Änderung. Hat sie sich nicht bewegt, oder ist ein anderes Problem aufgetaucht? Dann wissen Sie sofort, was Sie nachjustieren müssen.
Für wichtige Seiten wird der erneute Scan am besten zur monatlichen Routine, denn eine WordPress-Website verschlechtert sich von selbst: Ein Theme-Update bringt JPEG-Bilder zurück, ein Plugin fügt ein blockierendes Skript hinzu, eine Migration aktiviert wieder „Suchmaschinen davon abraten, diese Website zu indexieren“. Der Pro-Tarif (29 €/Monat, Konto erforderlich) scannt Ihre Websites täglich oder wöchentlich und benachrichtigt Sie per E-Mail, wenn eine Punktzahl fällt. Für eine Handvoll Seiten erledigt der kostenlose manuelle Scan schon den Großteil.
Welches Tool für welchen Zweck
Dieser Scanner ersetzt weder Ihr SEO-Plugin noch PageSpeed Insights noch eine Beratung. Er deckt einen bestimmten Bedarf ab; hier steht, welchen, und was er nicht kann.
| wordpress-audit.com | PageSpeed Insights | SEO-Plugin (Yoast, Rank Math) | Audit durch einen Menschen | |
|---|---|---|---|---|
| Punktzahlen und priorisierte Probleme | Ja, sechs Bereiche | Ja: Lighthouse-Performance, Barrierefreiheit, Best Practices, SEO | SEO-Analyse pro Seite im Editor | Ja |
| Genaue Korrektur in WordPress | Ja, Plugin oder Einstellung genannt | Allgemeine Hinweise, teils mit WordPress-Tipps | Nur On-Page-SEO | Ja |
| Echte Core Web Vitals | Nein – dafür PageSpeed Insights | Ja: Laborwerte, dazu Felddaten, wenn vorhanden | Nein | Je nach Auditor |
| Sicherheit und WordPress-Einstellungen | Ja: HTTPS, Header, offene Dateien, XML-RPC, REST-API | Begrenzt, einige Punkte unter Best Practices | Nein | Je nach Auditor |
| Erneuter Scan zur Kontrolle | Ja, dazu Monitoring (Pro) | Ja, manuell | Live im Editor | Manuell |
| PDF-Bericht und Vergleich mit Mitbewerbern | Ja | Nein | Nein | Meist ein schriftlicher Bericht |
| Backlinks und Qualität der Inhalte | Nein | Nein | Einfache Lesbarkeits- und Keyword-Analyse | Ja |
| Ganze Website | Nein, eine URL pro Scan | Nein, eine URL pro Test | Ja, im Dashboard | Ja |
Unsere Grenzen, offen gesagt. Die Engine analysiert eine URL nach der anderen, nicht die ganze Website: Verwaiste Seiten, Klicktiefe oder doppelte Inhalte sieht sie nicht. Über Ihre Backlinks weiß sie nichts, und sie beurteilt nicht, ob Ihr Inhalt die Suchintention trifft. Eine sinnvolle Reihenfolge: zuerst der Scan, weil er eine Minute dauert und die mechanischen Probleme findet; dann ein direkter Vergleich mit einem Mitbewerber; zuletzt ein Mensch, wenn geschäftlich genug auf dem Spiel steht.
Was wir tatsächlich finden: 14 WordPress-Websites aus dem deutschsprachigen Raum im Scanner
Methode. Am 13. September 2026 habe ich 24 Websites aus Deutschland und Österreich durch diese Engine geschickt: WordPress- und SEO-Agenturen, einen Hoster, einen Anbieter von SEO-Software, WordPress-Blogs. Fünf ließen sich nicht auswerten (dreimal eine Anti-Bot-Seite, einmal ein Fehler 404, einmal keine Verbindung), bei fünf weiteren hat die Engine kein WordPress erkannt. Es bleiben 14 WordPress-Websites, mit je einem Scan der Startseite. Die Stichprobe ist klein und schmeichelhaft – Profis des Webs, keine seit Jahren unberührte Handwerker-Website. Behalten Sie beides im Hinterkopf.
- Median der Gesamtpunktzahl: 80,5 von 100 (Minimum 70, Maximum 91). Nur eine Website kommt über 90.
- 4 der 13 Websites mit Fotos oder Grafiken liefern kein einziges Bild in WebP oder AVIF, und bei 7 von 13 schlägt die Prüfung der Bildformate fehl.
- 5 der 11 Websites, deren REST-API antwortet, geben ihre Benutzerliste preis unter
/wp-json/wp/v2/users– zweimal gleich zehn Benutzernamen, die erste Hälfte dessen, was ein Angriff zum Erraten von Passwörtern braucht. - 10 von 14 Websites senden keinen Content-Security-Policy-Header, 3 von 14 kein HSTS.
- Bei 9 von 14 Websites ist die WordPress-Version öffentlich sichtbar, und bei 5 von 14 hat der Scan keinen Seiten-Cache erkannt (ein Cache beim Hoster ohne erkennbare Spur kann dabei übersehen werden).
Was mich an dieser Stichprobe am meisten überrascht hat: Die SEO-Punktzahlen liegen bei allen 14 Websites über 90 – die SEO-Plugins machen ihre Arbeit –, während die Performance-Punktzahlen zwischen 0 und 65 streuen. Dasselbe Muster wie bei unserem eigenen Shop weiter oben: Ein gutes SEO-Ergebnis sagt nichts über Geschwindigkeit und Angriffsfläche.
Häufige Fragen
Was kostet ein WordPress Audit hier?
Das Audit ist kostenlos und ohne Anmeldung: Gesamtpunktzahl, Punktzahl pro Bereich und die fünf vorrangigen Korrekturen, nach Schweregrad sortiert. Der vollständige Bericht – alle 81 Prüfungen auf einer WordPress-Website, jeweils mit Messwert und Empfehlung, dazu der PDF-Export – kostet 9,90 € inkl. MwSt. als einmalige Zahlung. Für den Kauf brauchen Sie kein Konto: Eine E-Mail-Adresse genügt, der Link zum Bericht wird dorthin geschickt. Der Pro-Tarif für 29 €/Monat erfordert ein Konto und lohnt sich nur, wenn Sie mehrere Websites überwachen.
Muss ich ein Konto anlegen oder ein Plugin installieren?
Nein. Für das kostenlose Audit geben Sie die URL ein, und der Scan startet. Es gibt kein Plugin zu installieren: Die Engine liest Ihre Website von außen, so wie Googlebot, ohne Zugang zu Ihrem Dashboard. Ein Konto ist nur nützlich, um Ihre Berichte an einem Ort zu sammeln oder das Monitoring zu nutzen.
Wie wird die Punktzahl bis 100 berechnet?
Jeder Bereich startet mit 100 Punkten und verliert für jede nicht bestandene Prüfung einen festen Betrag: 3 bis 20 Punkte für eine Warnung, 8 bis 30 für einen Fehler. Die Gesamtpunktzahl ist der gerundete Durchschnitt der sechs Bereiche, bei einer Website ohne WordPress der fünf übrigen. Sie ist keine Note von Google, sondern eine Hilfe bei der Entscheidung, was Sie zuerst beheben.
Ist das auch ein WordPress Sicherheitscheck?
Teilweise, und die Grenze ist klar. Bei der Sicherheit prüft das Audit HTTPS und HSTS, Sicherheits-Header, sichtbare Server-Versionen, offen erreichbare sensible Dateien, XML-RPC, die Verzeichnisauflistung, das Auslesen von Autorennamen und Benutzerkonten, die die REST-API preisgibt. Es erkennt nicht, ob eine Website bereits gehackt wurde oder ob ein Plugin eine bekannte Sicherheitslücke hat. Bei der Geschwindigkeit misst es die Antwortzeit des Servers, Komprimierung, Cache-Header, Bilder und blockierende Ressourcen, aber nicht die Core Web Vitals: Für LCP, INP und CLS nutzen Sie PageSpeed Insights.
Prüft das Audit, ob KI-Assistenten meine Website zitieren können?
Teilweise. hreflang wird automatisch geprüft. Den Rest – ob Such-Crawler wie OAI-SearchBot, Claude-SearchBot und PerplexityBot in Ihrer robots.txt zugelassen sind, ob Sie eine llms.txt veröffentlichen und wie es um Ihre E-E-A-T-Signale steht – prüfen Sie selbst; der KI-Abschnitt dieser Seite nennt für jeden Punkt den genauen Befehl.
Was mache ich, nachdem ich ein Problem behoben habe?
Scannen Sie dieselbe URL erneut und vergleichen Sie. Hat die Korrektur gewirkt, bewegt sich die Punktzahl in die richtige Richtung, und Nebenwirkungen fallen sofort auf – etwa eine Cache-Einstellung, die das verzögerte Laden der Bilder abschaltet. Für eine automatische Kontrolle Ihrer wichtigsten Seiten scannt der Pro-Tarif regelmäßig neu und benachrichtigt Sie per E-Mail, wenn eine Punktzahl fällt.
Meine Website läuft nicht mit WordPress. Funktioniert das Audit trotzdem?
Ja. Die Engine erkennt, dass WordPress fehlt, und lässt diesen Bereich weg: Performance, SEO, Sicherheit, Barrierefreiheit und Best Practices bleiben, insgesamt 64 Prüfungen. Die Gesamtpunktzahl ist dann der Durchschnitt dieser fünf Bereiche.
Was ist der Unterschied zu PageSpeed Insights?
PageSpeed Insights lässt Lighthouse in einem echten Browser laufen und zeigt die Core Web Vitals, mit Daten echter Besucher, wenn Google genug davon hat. Es prüft weder Ihre REST-API noch Ihre WordPress-Version, offen erreichbare Dateien, XML-RPC oder die Verzeichnisauflistung. Beide ergänzen sich: PageSpeed Insights für die gemessene Geschwindigkeit, dieser Scanner für die WordPress-typischen Ursachen, die Angriffsfläche von außen und die genaue Korrektur.
Prüfen Sie Ihre WordPress-Website
Sechs Bereiche, weniger als eine Minute, ohne Anmeldung. Sie sehen, welche Punktzahlen bei Ihnen rot sind – und was Sie ändern müssen, um sie zu verbessern.
Kostenloses Audit startenKostenloses Audit ohne Konto · vollständiger Bericht 9,90 € inkl. MwSt., nur mit E-Mail-Adresse · Zahlung über Stripe